Tarifvertrag ig metall igz branchenzuschlag

Neben dem Pilotvertrag für die Metall- und Elektroindustrie im Südwesten Deutschlands haben Arbeitgeber und IG Metall auch einen Branchentarifvertrag für Leiharbeitnehmer in der gesamten deutschen Elektro- und Metallindustrie ausgehandelt. Am 29. August 2007 schlossen die IG Metall und adecco eine Vereinbarung, die nur für adecco-Beschäftigte gilt, die Audi zugeordnet sind. Sie sieht vor, dass die betroffenen Leiharbeiter einen Lohn in höhe erhalten, der dem im Tarifvertrag der bayerischen Metall- und Elektroindustrie festgelegten Lohnniveau entspricht. Am 21. April 2008 schlossen die IG Metall und 16 Zeitarbeitsfirmen eine ähnliche Vereinbarung, die für Leiharbeiter bei BMW gilt. Der Tarifvertrag sieht vor, dass Unternehmen, die gezwungen sind, von diesen Optionen abzuweichen, abweichen. Befindet sich ein Unternehmen in ernsten wirtschaftlichen Schwierigkeiten, soweit sein Beschäftigungsniveau beeinträchtigt wird, ist es nicht verpflichtet, diese Klauseln für Lehrlinge einzuhalten. Dasselbe gilt, wenn persönliche Gründe eine weitere Anstellung eines Lehrlings rechtfertigen. Im ersten Fall muss der Betriebsrat der Verzögerung zustimmen, im zweiten falles muss nur die Geschäftsführung zustimmen. Nein.

Die Ausweitung der tariflichen Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) auf TAW wird derzeit diskutiert. BZA und iGZ haben sich gemeinsam mit dem Tarifverband aller Gewerkschaften, die dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) angeschlossen sind, um die Absprache durch das Entsendegesetz beworben. Da es in diesem Sektor konkurrierende Tarifverträge gibt (siehe Abschnitt 3), sind sich die beiden Parteien, die die derzeitige Koalitionsregierung bilden, uneins über die Rechtmäßigkeit der Erteilung des Antrags. Derzeit gilt das Entsendegesetz nur für eine kleine Anzahl von Branchen (DE0710019I, DE0703049I). Bitte geben Sie Beispiele und Einzelheiten zu allen kürzlich getroffenen/bedeutenden Tarifverträgen für TAW auf den in Frage 3 genannten Ebenen an. Die IG Metall hat auch eine Kampagne für den fairen Umgang mit der TAW (Leiharbeit fair gestalten) gestartet, um Leiharbeiter als Mitglieder zu rekrutieren und Gleichbehandlungsregelungen in Tarif- und Betriebsvereinbarungen durchzusetzen. Die drei einschlägigen Tarifverträge enthalten keine Vorschriften, die die Gleichbehandlung von Leiharbeitnehmern und Festangestellten in Denkunternehmen vorsehen. Rahmen- und Lohnvereinbarungen für Leiharbeitnehmer legen die Arbeitsbedingungen in den gleichen Bedingungen fest wie Vereinbarungen in anderen Sektoren (siehe Tabelle 1). Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten.

Die Vereinbarung zeigt auch, dass die “Flexibilität” am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen. In Bezug auf die Bedingungen der Vereinbarung hob Huber die neuen Bedingungen für Leiharbeitnehmer in metallverarbeitenden Betrieben hervor und sagte, dass der Kompromiss den Arbeitsteilungen in den Betrieben entgegengewirkt habe, während gleichzeitig die Tarifverträge der IG Metall flexible Lösungen für eine “flüchtige Wirtschaft” lieferten. Nichtsdestotrotz kritisiert die IG Metall beispielsweise sehr, dass Unternehmen in anderen Branchen als der TAW eigene Zeitarbeitsfirmen gründen, die im Verdacht stehen, die geltenden kollektiven Standards zu untergraben. Dass dieselbe Gewerkschaft den allgemein unabhängigen Charakter des TAW-Sektors anerkennt, zeigt jedoch eine gemeinsame Erklärung der Frankfurter IG Metall und zweier Arbeitgeberverbände, des Bundesverbandes der privaten Arbeitsagenturen (BZA) und des Verbandes Deutscher Zeitarbeitsfirmen (iGZ), die am 11. April 2008 veröffentlicht wurde.

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